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32. Offinger Filmtage

Im Miteinander organisieren das Team der Volkshochschule, das Kinobesitzerehepaar Albrecht und der Markt Offingen seit 32 Jahren die Offinger Kinofilmtage. Unser Nobelkino gewinnt dadurch jedes Mal einen weiteren Mosaikstein, der die Attraktivität unseres Kinos deutlich steigert.
Dass wir Offinger ein attraktives Kino haben, verdanken wir in erster Linie dem Einsatz der Familie Albrecht, die auch in mageren Zeiten nicht verzagt und sich immer wieder neue Highlights einfallen lässt.
Als ihr Bürgermeister freue ich mich auf die Offinger Filmtage und hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger mit zahlreichen Kinobesuchen den weiteren Erhalt unseres Nobelkinos sichern. Dem Ehepaar Albrecht und dem Team der VHS möchte ich an dieser Stelle im Namen des Marktes Offingen für Ihr tolles Engagement danken.

 

Mit besten Grüßen


Ihr

 

Thomas Wörz
Erster Bürgermeister
 


Volkshochschule Günzburg, vhs-Außenstelle Offingen, Markt Offingen, Donau-Lichtspiele Offingen laden ein:


32. Offinger Filmtage - Donnerstag, 24. September 2020 bis Sonntag, 27. September 2020

 

Eröffnung: Donnerstag, 24.09.2020, 19.45 Uhr

Donau-Lichtspiele, Leonhardstr. 4, 89362 Offingen


„Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“

 

Immer wieder – schon im Kindesalter – sehen wir uns im Leben mit Krisen konfrontiert. Das Wichtige dabei ist nicht in erster Linie, was oder ob etwas schiefgeht, sondern wie wir damit umgehen. Als Gestalter unseres eigenen Lebens haben wir die Wahl: Wir können den Kopf in den Sand stecken oder aber versuchen, auch dann das Bestmögliche aus der Situation zu machen. Erst recht gilt das in der jetzigen weltweiten Pandemie, auf die wir einen doch nur begrenzten Einfluss haben.

 

Deshalb ein Ihnen bekannter Hinweis an dieser Stelle:

„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“
(Otto Julius von Bierbaum)

 

Lachen, das ist bekannt, ist ein Schlüssel zu mehr Gelassenheit in schwierigen Situationen: Lachen ist gut für den Körper, gut für die Seele und gut für das menschliche Miteinander! Lachen ist gesund: Schon gewusst, dass beim Lachen die Atmung um ein Vielfaches geht und die Lunge drei- bis viermal so viel Sauerstoff aufnimmt wie gewöhnlich? Und dass durch das Lachen mehr T-Zellen aktiviert werden und so das Immunsystem gestärkt wird? Deshalb dachten wir uns an der vhs: In diesem Jahr, in dem wir uns vor so viel fürchten müssen, sehen wir von „schwierigen“ Themen ab und stärken Sie an vier Abenden durch Humor!

 

Ohne Platzreservierung kein Zutritt! Tel. 08224 801355!


Donnerstag, 24.09.20 / 20:00 Uhr
Eröffnungsfilm:


„The Farewell“, 2019, USA/China, 100 Min


Regie: Lulu Wang


Die erfolglos als Schriftstellerin in New York lebende chinesischstämmige Amerikanerin Billi Wang (Awkwafina) erfährt über ihre Eltern, dass bei ihrer geliebten Großmutter Nai Nai (Zhao Shuzhen), die noch immer im Reich der Mitte lebt, Lungenkrebs im Endstadium diagnostiziert wurde. Ihr bleiben nur noch wenige Monate zu leben. Billi ist mehr als traurig und am Boden zerstört. Kurzerhand beschließt sie jedoch, das Beste aus der niederschmetternden Situation zu machen, ihrer Oma schöne letzte Tage zu bereiten und sie vor der schmerzlichen Wahrheit zu schützen. So wird Nai Nai erzählt, ihre Befunde seien eigentlich für ihr Alter ganz gut. Rasch wird die Hochzeit einer japanischen Cousine genutzt, um die über die ganze Welt verstreute Familie für Nai Nai zusammenzuführen. Doch als die Verwandschaft aufeinandertrifft, stößt Billies Plan nicht nur auf Gegenliebe. Bald zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen westlichen und östlichen Wertvorstellungen, was den Tod angeht... The Farewell steckt voller gelungener Details. Die Haupt- und Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet; ihre Interaktionen sind oft skurril, aber mindestens ebenso oft anrührend. Der Regisseurin Lulu Wang gelingt es, einen zugleich irrwitzigen und rundum glaubwürdigen Kinokosmos zu kreieren, der den leisen Wahnsinn des Lebens äußerst clever einfängt.

 

Freitag, 25.09.20 / 20:00 Uhr


„Ein Becken voller Männer“, 2018, Frankreich, 122 Min


Regie: Gilles Lellouche
Bertrand (Mathieu Amalric) durchläuft gerade eine schwierige Phase in seinem Leben: Geschüttelt von einer handfesten Depression mischt er sich Psychopharmaka in sein morgendliches Müsli, seit 2 Jahren geht er keiner geregelten Arbeit mehr nach und lässt sich überhaupt ziemlich hängen. Bis er eines Tages einen merkwürdigen Aushang in dem Schwimmbad sieht, in dem er manchmal seine Runden dreht. Dort steht zu lesen, dass ein männliches Team von Synchronschwimmern noch nach Verstärkung sucht. Und da Bertrand eh nicht weiß, wie er seine Zeit herumbringen soll und neugierig geworden ist, schaut er einfach mal beim Training der Equipe vorbei, um dort allerdings festzustellen, dass die anderen Teilnehmer nicht gerade motiviert und manchmal auch ziemlich aus der Form geraten sind.

 

Samstag, 26.09.20 /20:00 Uhr

 

„Frau Mutter Tier“, 2019, Deutschland, 92 Min

 

Regie: Felicitas Darschin

Mütter, welch seltsame Wesen. Man(n) findet sie auf Spielplätzen, vor Kitas und im Reformhaus – immer auf der Jagd nach dem pädagogisch wertvollsten Kurs und dem gesündesten Snack für den Nachwuchs. Sie sollen Kind und Karriere unter einen Hut bringen, Geschäftsfrau, Hausfrau und Ehefrau sein, gute Laune ausstrahlen und dabei blendend aussehen. Doch irgendeiner weiß es immer besser, nicht nur klugscheißende Väter, sondern vor allem: andere Mütter.
Auftritt: Marie (Julia Jentsch), Vollzeitmutter, die in ihrer Münchner Spielplatz-Clique passiv-aggressiv den Ton angibt. Frühmorgens harkt sie erst mal den Sand. „Schau mal hier, wie viele verunreinigende Kleinteile wir schon gefunden haben“, belehrt sie ihren Sohn, der den Ernst der Lage nicht begreift. Sein Essen ist fein säuberlich sortiert, die Windeln für die jüngere Schwester sind stets griffbereit. Maries Leben ist wie ihre Wohnung: aufgeräumt und funktional. Nur ihr Mann Udo (Matthias Weidenhöfer) passt nicht ins System. Denn der ist immer auf Achse. Auf dem Spielplatz drängt sich derweil Ariane (Brigitte Hobmeier) mit selbst gebackenen veganen Dinkelkeksen in den Vordergrund. Die Hippie-Übermama hat nicht nur ein paar Kinder mehr als die stets adrette Marie, sondern auch noch Zeit zu arbeiten. Eine Unverschämtheit!


Sonntag 27.09.20 / 20:00 Uhr


„Auf der Couch in Tunis“, 2018, Frankreich, Tunesien, 89 Min


Regie: Manele Labidi
Die Psychologin Selma (Golshifteh Farahani) hat einen wahnwitzigen Plan: Sie will in ihr Heimatland Tunesien zurückkehren, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Das Vorhaben der selbstbewussten Französin stößt erst einmal auf Skepsis und Widerstand – aber auch auf sehr großes Interesse. Denn der Redebedarf der tunesischen Bevölkerung ist in den Jahren nach der Revolution enorm. Weil die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, empfängt Selma ihre gesprächigen Kunden auf dem Dach eines Wohnhauses in Tunis. Die Kuriositäten und bunten Charaktere der alten Heimat begegnen ihr jedoch längst nicht nur in den therapeutischen Sitzungen. Und so trifft sie unter anderem auf eine hochemotionale Beautysalon-Besitzerin mit Mutterkomplexen, einen depressiven Imam, einen Mann mit politisch-erotischen Träumen, einen mysteriösen Fremden mit freudschen Zügen, einen übermoralischen Polizisten und auf ihre feministische Nichte, der ihr Kopftuch nach einem missglückten Friseur-Besuch gerade recht kommt.
 



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