Offingen elektrisiert - Erste öffentliche Ladesäule nimmt den betrieb auf

Der Markt Offingen hat kürzlich in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) die erste öffentli-che Lade-säule für Elektroautos in Betrieb genommen. Sie steht auf dem öffentlichen Park-platz auf dem Hagenmahd (der südlichen Mindelinsel), die Zufahrt erfolgt von der Bahnhofs-straße aus. Von dort sind fußläufig zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen im Zent-rum zu erreichen. Vor kurzem hat Offingen bereits ein eigenes E-Auto für den Bauhof ange-schafft, nun wolle man auch die Lade-infrastruktur mit ausbauen. "Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema, für das auch Kommunen ihren Beitrag leisten müssen", sagte Thomas Wörz, Erster Bürgermeister von Offingen.


Die Pkw-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Sie wird über das sogenannte "Bundesprogramm Ladeinfrastruktur" des Bundesmi-nisteriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Im Rahmen des Förder-programms errichtet LEW derzeit in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestati-onen (= 120 Ladepunkte), darunter 18 Gleichstrom-Schnellladestationen.
Kunden mit dem Vertrag "LEW Autostrom" oder dem "LEW Autostromticket" können über ihre Flat-rate diese Ladestationen frei nutzen, ebenso wie mehr als 4.600 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag "LEW Business Autostrom" können hier vertragsbasiert laden. Alternativ können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der "innogy eCharge-App" über Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Die Ladesäulen sind in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und können somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt wer-den.
Im Landkreis Günzburg gibt es weitere LEW-Ladesäulen in Burgau (2), Günzburg (4), Gundremm-ingen, Ichenhausen (2), Jettingen-Scheppach, Krumbach (2) und Thannhausen. Die Lechwerke be-treiben derzeit rund 200 öffentlich zugängliche Ladepunkte in ihrem Netz-gebiet und werden diese Anzahl im Zuge des Förderverfahrens auf etwa 270 erhöhen. Die Strommengen hierfür werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.
 

von links: Herr Endraß, LEW, Herr Bürgermeister Wörz
von links: Herr Endraß, LEW, Herr Bürgermeister Wörz


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